Wie du selbst Musik machst

Wenn man noch keine Melodie im Kopf hat, spielt man einfach drauf los – bis es gut klingt. // Ableton mit Keyboard. Bild: Vincent Bittner

Jeder hört gerne Musik. Wenn jemand als Hobby angibt: „Musik Hören“, dann bedeutet das entweder, dass demjenigen nichts Anderes einfällt oder er sich tatsächlich intensiver mit Musik beschäftigt. Persönlich zähle ich mich zu Letzterem, allerdings mache ich das nicht so Hardcore. Ich analysiere keine Klassik oder verstehe viel von Harmonielehre. Ich höre Musik lieber auf emotionaler Ebene und versuche rauszuhören, was die Musiker damit sagen wollten. Deshalb fällt der meiste EDM schon einmal weg. Da will der Produzent nämlich nur sagen: „Gebt mir euer Geld.“ Manchmal reicht es auch nicht aus, Musik selbst zu hören. Da muss man dann selbst ran und Musik machen. An Instrumenten oder am Computer. Dafür gibt es einige Programme, zum Beispiel Fruity Loops oder Ableton.

Ein Projekt voller Samples. // Screenshot Ableton Live

Am Besten läuft es natürlich, wenn einen die Muse geküsst hat und man von Anfang an eine Melodie, einen Text oder einen Beat im Kopf hat. Diesen vorher singen und summen und mit dem Handy oder einem Audiorecorder aufnehmen. Wenn man erst einmal losgelegt hat, alles niederzuschreiben, kann es schnell sein, dass man die Idee währenddessen wieder vergisst. Das komplette Lied an einem Stück fertig machen bringt auch nichts, da nach einigen Stunden die Ohren „totgehört“ sind. Die Melodie gefällt dir dann sowieso nicht mehr. Den Track kann man also ruhig über einige Sessions hinweg bearbeiten, während man zwischendurch auch an anderen Projekten feilt.

Von Glück reden können Leute, die nicht alleine produzieren. – Klar, es ist schwer jemanden zu finden, der nicht nur das gleiche Programm benutzt („Hä? Was ist denn Reason?“), sondern auch dieselbe Musikrichtung mag und produziert. Bei leicht verschiedenen Geschmäckern kommen oft Ideen zusammen und ergeben etwas Neues und Interessantes. Wenn allerdings der Eine auf Volksmusik steht und der Andere lieber Black Midi hört, wird die Kollaberation doch etwas schwerer. Schwer ist es trotzdem manchmal, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Worauf ich mit diesem ganzen Blogeintrag hinauswill? Ganz einfach: Du klickst entweder oben auf „Soundcloud“ oder hier, hörst dir meine Sounds und Mixtapes an und folgst mir ganz brav. Ich mache auch kein Black MIDI, ist versprochen. Hoch und heilig.

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