Mission von Gonetcha übertrumpft sich selbst

In letzter Zeit werden wir hier immer rockiger. Also mit wir meinen wir natürlich unsere Beiträge und die Musikauswahl. Das ist — ehrlich betrachtet — eine gute Sache, gibt es doch so viel gute Musik da draussen, die von Gitarren getragen wird. Oft kommen wir gar nicht dazu, so viel zu Hören, wie wir möchten. Also kann es an manchen Tagen gar nicht schlecht sein, Zeit einzuräumen um ganze Alben kleinerer und Unbekannter Bands zu hören. Heute hätten wir da „Mission“ von Gonetcha im Angebot. Gonetcha ist ein ziemlich junges Projekt, das erst seit 2017 unter der Leitung eines Bassisten existiert. Doch bevor wir weitererzählen, schaltet erst einmal „Mission“ ein:

 

„Mission“ begrüßt uns mit einem Sound, dem man fast etwas psychedelisches andichten möchte. Selbst brüstet sich das Album mit dem Genrewörtchen „Alternativ“, wobei es scheint, als seien hier die Grenzen jedoch immer verschwommener geworden. Gerade das Stimmlose Dawn Beat fasziniert uns zutiefst. Dröhnende, progressive Riffs, die einander langsam, aber stetig übertrumpfen dominieren hier das Klangbild. Dies ist zwar auch in den anderen Liedern musikalisch der Fall, allerdings sticht es eben heraus, wenn keine Vocals vorherrschen. Tracks mit Texten von „Mission“ fühlen sich schneller an, treibend, auch wenn hier das übertrumpfende Thema dennoch hin und wieder in den mehrfach gedubbten Vocals auftaucht. Das Gonetcha unter der Leitung eines Bassisten gegründet wurde, hört man auch in jedem Track raus: Die Lines sind alle vielfältig und anspruchsvoller als bei 08/15-Durchschnittsrock. Wir walken dann mal mit.

Gonetcha Logo

Gonetcha Logo (Mit freundlicher Genehmigung)

Mehr von Gonetcha findest du auf Soundcloud, Facebook und auf der dazu passenden Webseite.
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