5 Gründe, Warum Warlords Of Draenor Gut Wird

World Of Warcraft: Warlords Of Draenor. Bild: Blizzard

World Of Warcraft: Warlords Of Draenor. Bild: Blizzard

Bald ist es soweit: Das neue World Of Warcraft Addon Warlords Of Draenor erscheint. Schon jetzt gab es unzählige Berichte aus der Beta und somit von den neuen Aspekten des Spiels. Es folgen 5 Gründe, wieso Warlords Of Draenor einfach ein verdammt gutes AddOn wird.

Keine Flugmounts Beim Leveln

Na gut, das war bisher bei jeder World Of Warcraft Erweiterung der Fall. Jedoch sorgt das immer dafür, dass die Realms in den Questgebieten wieder voller aussehen. Gegen Ende von Mists Of Pandaria waren die Zonen wie ausgestorben, alles tummelte sich in den Hubs der jeweiligen Fraktion. Das wird mit Warlords Of Draenor zwar unweigerlich auch passieren, aber bis es soweit ist, sollte man das MMO-Erlebnis geniessen. Nicht umsonst stehen die Ms für Massive Multiplayer. Auf PvP Servern ist es förderlich, dass man nicht fliegen und afk gehen kann. Man sollte immer ein wachsames Auge und Ohr haben um herannahende feindliche Schurken und Druiden rechtzeitig zu bemerken. Außerdem ist es doch schön, mal wieder die eingestaubten Amani-Bären, Pferde und andere Bodenreittiere auszupacken.

Back To The WarCraft Roots

Draenei als sie noch cool und daheim waren: In Draenor. Bild: Screenshot Warcraft III.

Draenei als sie noch cool und daheim waren: In Draenor. Bild: Screenshot Warcraft III.

Bevor sich jemand beschwert: Ja, auch Pandaren gab es schon vor MoP in Azeroth! Allerdings ist es schön zu sehen, dass sich das Spiel nach einem lebenhassendem Drachen namens Deathwing und einer asiatischen Insel auf einer Schildkröte wieder um die eigentlichen WarCraft Völker dreht. Zwar gibt es einige Stimmen, die sich immer wieder beschweren, dass Chris Metzen & Co. die Horde bevorzugen und sich deswegen alles um Orcs dreht, allerdings haben diese Völker eine interessantere Geschichte und zweifelsfrei einfach mehr Lore, die den Spielern auch bekannt ist. Wer WarCraft III gespielt hat, darf sich auch darauf freuen, das alte Draenor in der WoW-Perspektive zu erkunden. Herrlich, diese Nostalgie. Das Beste an Draenor: Die Zonen sind unterschiedlich gefärbt, mit unterschiedlicher Vegetation. Kein Asiablaugrün mehr.

Motherfucking Nagrand

Dieser Ausblick. Diese Natur. Diese Lust zu Questen. Das kann nur Nagrand sein. Bild: Screenshot World Of Warcraft

Dieser Ausblick. Diese Natur. Diese Lust zu Questen. Das kann nur Nagrand sein. Bild: Screenshot World Of Warcraft

Wer hat nicht in Garadar oder Telaar gequestet? Wer ist nicht als frischer Level 70 Spieler an den Wachen in Halaa gescheitert? Wer hat sich nicht gefreut, als er entdeckt hat, dass Nesingwary´s Safari weitergezogen ist? Niemand! (Na gut, vielleicht mögen ein, zwei Leute Nagrand nicht… Das sind aber auch Menschen, die ihre Milch zuerst in die Schüssel kippen und dann Cornflakes reinschütten.) Na gut, vielleicht gibt es die drei Städte nicht mehr in Warlords of Draenor. Dafür gibt es noch den Thron der Elemente und den Ring des Blutes. Zusätzlich haben die Highmaul Oger einen ganzen Palast bekommen. Man kann sich über Nagrand einfach nicht beschweren.

Raidfinder nicht mehr essentiell

Endlich zeigt Blizzard Einsicht: der LFR ist nicht mehr notwendig um im Spiel voranzukommen. Level 100 Dungeons und schwierige Heroics bilden die Brücke zu „echten“ Raids. Damit ist der Raidfinder zwar immer noch verfügbar, wenn man die Raids kennenlernen möchte oder einfach keine Stammgruppe hat, allerdings nur als zusätzliches Extra. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich durch ewig viele Wipes quälen muss, weil Leute den Boss nicht verstehen, keine Lust auf Taktik haben oder einfach AFK gehen. Demzufolge wird es auch weniger Leute geben, die sich beschweren, dass das Spiel zu leicht ist. Klar wird es diese Menschen noch immer geben, allerdings wird man sie seltener antreffen. Schön ist es auch zu wissen, dass man nicht mehr von völlig Unbekannten beleidigt wird, wenn man einen Fehler begeht. Die Flamer in der Stammgruppe sind bekannt und müssen je nach Gruppenregeln sogar mit Konsequenzen für ihre Quengelei rechnen.

Itemquetsche

Last but not least: die Itemquetsche. Bereits mit dem Prepatch eingeführt, fühlt sich das Spiel wieder klassischer an. Der Sprung von Wotlk auf Cata-Content ist damit nicht mal annähernd so hoch. Die Lebenspunkte eines Spielers hatten sich vorher in 5 Leveln verzehnfacht. Das ganze Spiel fühlt sich mit den konstant steigenden Werten mehr nach etwas Ganzem, Zusammenhängenden an. Ebenso gibt es bei den Erbstücken keine riesigen Lücken mehr, wie das vorher der Fall war. Mit Heirlooms auf Level 80 konnte man im Cataclysm-Content absolut nichts reißen, hier war fast jeder grüne Gegenstand besser. Das wichtigste aber ist, dass die teils gewaltige Lücke zwischen Spielern geschlossen wird. Konnte man 2005 noch als Level 58er den ein oder anderen 60er besiegen, sah das in MoP ganz anders aus. Hier war man mit Level 89 am questen und wurde von Leuten onehitted, die nur eine Stufe höher waren. Verdammt ungerecht.
Warlords Of Draenor erscheint am 13.11.2014
Freut ihr euch auf Warlords Of Draenor? Wenn ja, warum? Wenn nicht, wieso glaubt ihr, dass es schlecht wird?

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