10 verrückte Dinge, die wir uns für einen Tag in PUBG wünschen

 

Niemand, der es zur Zeit spielt, kann es leugnen: PLAYERUNKNOWN’S BATTLEGROUNDS, auch bekannt als PUBG oder Plunkbat, ist das Spiel des Jahres. Auch wenn das Battle Royale Game sich noch in der Early-Access-Phase befindet, hat es bereits sämtliche Rekorde gebrochen. Hunderttausende Spieler sammeln täglich unzählige Stunden Spielzeit auf der Suche nach dem wohlverdienten Chicken Dinner. Damit das Spiel aber auch nach tausend Runden noch interessant bleibt, haben wir uns ein paar Features überlegt, die wir gerne in Erangel sehen würden – wenn auch nur für einen Tag.

NPCs

Wir wissen, dass PUBG von den echten Menschen hinter den Bildschirmen lebt. Bei hundert Leuten auf einer Insel voller Waffen sind die Interaktionsmöglichkeiten jedoch sehr gering – mal abgesehen von erschießen und looten. Jetzt stell dir vor, du landest auf der Farm und dort triffst du auf den alten Bauer Jenkins, der seine Felder mit einer Shotgun patroulliert und auf alle Eindringlinge schießt. In Pochinki kannst du für Painkiller und Munition Söldner anheuern, die für dich Wache stehen und dich bei der Suche nach Loot verteidigen. Im Bunker findest du einen Militärgeneral, der sich dort mit wenigen Soldaten verschanzt hat. Besiegst du sie, erhältst du Loot aus einem Air Drop. Es ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit diese NPCs so umzusetzen, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Die umgekehrte Zone

Dieses „Feature“ geht eher in den Bereich „Runden, die sehr unspektakulär sind“. Auch hier spawnt der Kreis, der den Ingame-Tod mit sich bringt. Allerdings bekommt man dieses mal nicht außerhalb der Zone Schaden, sondern sobald man sich innerhalb befindet. Dementsprechend beginnt der Kreis klein und wird immer größer (und das auch schneller als die normale Zone). Da sich alle Spieler nun also in verschiedene Richtungen aufteilen und das Chicken Dinner dadurch entschieden wird, wer am längsten lebt, kommt es hier für die Spieler auf genug Heilung und Mobilität an.

In Air Drops verstecken

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Überraschung! Wie gut wäre es, wenn man sich in den Kisten aus dem Himmel verstecken könnte, um dann lachend aus ihnen herauszuplatzen, sobald sich ein Mutiger nähert, der den Loot möchte. Alternativ wäre es auch prickelnd, als Bonus-Gegner in eine bereits laufende Runde einzusteigen und dort bereits in der Kiste zu sitzen, wenn diese aus dem Flugzeug geworfen wird.

Zerstörbare Umgebung

Fortnite: Battle Royale macht das schon ganz gut — aber es ist und bleibt eben ein quietschbunter Abklatsch von PUBG. Wie herrlich wäre es, wenn man mit Granaten Wände einreißen und mit Shotguns mehr als nur Türen zerschießen könnte? Dann hätten die Hauscamper in den letzten Zonen nicht mehr die geringste Chance.

Helikopter/Paramotor

Aus der Reihe: „Dinge, die für ein Battle Royale Game unvorstellbar sind“. Fliegende Gefährte sind verdammt cool. Und jetzt stell dir mal vor, du bist mit deinem Squad unterwegs, die Zone spawnt auf der anderen Seite der Map und ihr habt keine Möglichkeit, sie rechtzeitig zu erreichen. Doch plötzlich, vor euch, seht ihr einen Helikopter stehen (beziehungsweise einen Paramotor im Solo-Modus). Schnell eingestiegen und in der Luft über alle Hindernisse hinweg. Es gibt allerdings drei Probleme dabei:
1. Jeder sieht und hört euch und kann ohne Probleme auf euch schießen.
2. Ihr habt den Sprit nicht überprüft, es ist nur wenig drin. Ein Auto bleibt einfach stehen, aber ein Helikopter stürzt ab.
3. Es gibt keine Fallschirme.

Taxis & Uber

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Schießen und Looten ist an und für sich cool genug. Doch es gibt noch eine Sache, die in Plunkbat richtig Laune macht: Auto fahren. Oder Motorrad. Oder Boot. Oder Jetski. Deswegen fordern wir einen zweiten Spielmodus, gern auch von Uber finanziert. Hierbei gibt es zwei Spielegruppen: In Gruppe Eins befinden sich die ganz normalen Spieler, in Gruppe Zwei die Fahrer. Spieler aus Gruppe Eins haben ein Kommunikationsgerät, mit dem sie ihre derzeitige Position und ihre Zielposition angeben können. Wenn sie das tun, erhält ein Fahrer in der Nähe eine Benachrichtigung. Mit seinem vorher ausgewählten Fahrzeug holt er nun also diese Leute ab und versucht die Spieler möglichst schnell ans Ziel zu bringen. BattlePoints gibt es hierbei für die verbrauchte Zeit und Stunts ohne Crash. Als Fahrer ist dann leider kein Chicken Dinner nötig, allerdings wäre dies dann der Casual-Chill-Modus von PUBG und würde bestimmt auch einige interessante YouTube-Videos an den Tag bringen, in denen Spieler als Taxifahrer Unsinn von sich geben.

Weniger Cheater, Lags und FPS-Einbrüche sowie einen besseren Netcode

Bleiben wir lieber realistisch.

Ködergranaten

In Counter-Strike haben die Granaten, die beim Auslösen „Peng! Peng!“ machen nur den sinnvollen Einsatz, als Fake-Flash zu fungieren. In einem Battle-Royale-Spiel würden Decoys jedoch sehr viel mehr Sinn ergeben. Beispiel: Du befindest dich in einem Haus und hast die Straße im Blick, nachdem du einen erbitterten Kampf gewonnen hast. Du siehst, wie jemand kommt und offensichtlich nach der Quelle der Schüsse sucht. Kein Problem, schnell die Decoy auspacken und ins Haus gegenüber werfen. Während der Angreifer dort vorsichtig die Räume absuchst, hast du das Fenster im Blick und kannst zuschlagen, ohne dass er weiß, wie ihm geschieht — oder heimlich, still und leise die Biege machen.

Transportierbare Waffen

„Was für eine Waffe hast du?“ – „Eine Shotgun und eine Pistole.“ – „Hier liegen zwei M4s, eine SCAR und ein Kar98k mit 8-fach Scope und Shoulder Pad. Ich habe schon eine AWM und eine AK.“
Bitte, Bluehole, bitte. Lass uns doch pro Rucksack noch eine zusätzliche Waffe einstecken, die nicht schnell-ausgerüstet werden kann.

Commander-Modus

Das Beste, was es je in einem Battlefield Spiel gab, war der Commander-Modus in 2142. Du hattest den Überblick über deine Truppen, konntest den Titan steuern und hast so deine Punkte verdient. Warum also nicht ein Commander-Modus in PUBG? Gut, die Suche nach einem Spiel wird wahrscheinlich etwas länger dauern, wenn auf 100 Spielerplätze nur ein Commander-Slot kommt. Dennoch würde es sich nicht nur lohnen, sondern auch richtig Spaß machen. Du bist verantwortlich für die Flugroute, setzt die blaue Zone und die rote Zone, lässt Air Drops fallen. Und dabei ist es dir möglich die Spieler anonymisiert (also mit Nummerierung, aber ohne Namenseinblendung) zu beobachten.

 

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